5G-Mobilfunkinfrastruktur Verbesserte Timing-Systeme für präzisere Netzsynchronisation

Redakteur: Jürgen Schreier

ADVA erweitert seine Timing-Technologie für eine risikofreie Einführung von 5G. Ein neues Software-Upgrade sowie zusätzliche Hardware wurden speziell für die sehr präzise Synchronisation von 5G-Netzen entwickelt.

Mit den Verbesserungen der Produkte OSA 5420 für das Metronetz und OSA 5430 sowie OSA 5440 für das Kernnetz bietet ADVA jetzt Synchronisationslösungen für noch höhere Genauigkeitsanforderungen.
Mit den Verbesserungen der Produkte OSA 5420 für das Metronetz und OSA 5430 sowie OSA 5440 für das Kernnetz bietet ADVA jetzt Synchronisationslösungen für noch höhere Genauigkeitsanforderungen.
(Bild: ADVA)

Die DVA Optical Networking SE hat ein umfangreiches neues Software-Upgrade freigegeben und zusätzliche Hardware eingeführt, die speziell für die sehr präzise Synchronisation von 5G-Netzen entwickelt wurde. Gleichzeitig unterstützt diese Lösung auch die schon vorhandenen Mobilfunktechnologien.

Mit den Verbesserungen der Produkte OSA 5420 für das Metronetz und OSA 5430 sowie OSA 5440 für das Kernnetz bietet die Oscilloquartz-Technologie von ADVA jetzt Synchronisationslösungen für noch höhere Genauigkeitsanforderungen.

Operative Netze auf die neuen PRTC-B-Spezifikationen erweitern

Mit den weiterentwickelten Produkten können operative Netze auf die verschärften ePRTC-Anforderungen sowie die neuen PRTC-B-Spezifikationen erweitert werden. Gleichzeitig werden bestehende Schnittstellen für die Frequenzsynchronisation unterstützt. Darüber hinaus erfüllen die Transparent Clocks (TC) und Boundary Clocks (BC) strengere Spezifikationen und garantieren so eine präzise Synchronisation von Mobilfunkbasisstationen.

Dank der Neuerungen können Mobilfunkbetreiber mit diesem einzigartigen Portfolio all ihre Netzelemente sowohl im Kern als auch am Rand des Netzes zuverlässig und sehr genau synchronisieren. Bestehende Composite-Clock-Lösungen werden ebenso unterstützt wie die strengen Anforderungen neuster Spezifikationen. Diese Technologie ermöglicht eine nahtlose Erweiterung des Synchronisationsnetzes und erlaubt es Mobilfunknetzbetreibern, bisherige Investition in ihre Gerätetechnik weiterhin zu nutzen.

Die ADVA-Synchronisationslösungen für das Kernnetz, die OSA 5430 und OSA 5440, wurden um neue Software-Leistungsmerkmale und Schnittstellenkarten erweitert. Durch den modularen Aufbau der Hardware können Kunden auf einfache Weise Konfigurationen erstellen, die exakt auf ihre individuellen Anforderungen zugeschnitten sind. Für jedes Problem steht die passende Schnittstelle zur Verfügung.

OSA 5430 und OSA 5440 unterstützen Multiband-GNSS-Empfänger

Die Produkte der OSA 5420-Serie erfüllen mit neuer Firmware die strengen Spezifikationen für Boundary Clocks der ITU-T Spezifikation G.8273.2 Klasse C und D und erreichen eine Genauigkeit von besser als fünf Nanosekunden. Darüber hinaus können Betreiber mit Erweiterungskarten auch bestehende Synchronisationsnetze auf Basis von PRCs, SSUs, Composite-Clocks und NTP weiter ausbauen. Die OSA 5430 und OSA 5440 unterstützen auch hochpräzise Multiband-GNSS-Empfänger für mehrere Konstellationen. Damit können Laufzeitschwankungen in der Ionosphäre ausgeglichen werden.

„Heute bieten wir Betreibern von Mobilfunknetzen eine einfache Möglichkeit, ihr Synchronisationsnetz auf 5G vorzubereiten und gleichzeitig bestehende Lösungen zu unterstützen. Dank unserer modularen Technologie und Schnittstellenkarten, die im Betrieb ausgetauscht werden können, lassen sich aktuelle und zukünftige Anforderungen auf kostengünstige und effiziente Weise erfüllen“, kommentierte Nir Laufer, Senior Director, Product Line Management bei Oscilloquartz bei ADVA.

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