M2M-Kommunikation

Telemetriemodul übernimmt das Edge Computing

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die Sontheim Industrie Elektronik GmbH, Kempten, erweitert ihr Portfolio mit dem Telemetriemodul COMhawk xt. Das Modul fungiert als Edge Computer in mobilen Arbeitsmaschinen und unterstützt verschiedene IoT-Technologien für die M2M-Kommunikation.

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Das Modul kann entweder über Standardschnittstellen in eine bestehende Cloud bzw. Infrastruktur integriert werden. Auch der Zugriff auf das Sontheim Cloud Portal ist möglich.
Das Modul kann entweder über Standardschnittstellen in eine bestehende Cloud bzw. Infrastruktur integriert werden. Auch der Zugriff auf das Sontheim Cloud Portal ist möglich.
( Bild: Sontheim )

Das Verbindungs- und Datenmanagementmodul COMhawk xt ist das neueste und leistungsfähigste Mitglied der COMhawk-Produktfamilie aus von Sontheim Industrie Elektronik. Ausgestattet mit einem Cortex A9 (Single/Dual Core) Prozessor und einem Arbeitsspeicher bis zu zu 1 GB RAM und bis zu 64 GB Flashspeicher, erfolgt die Datenvorverarbeitung bereits auf dem Modul und damit vor der Übertragung und der Weiterverarbeitung durch Cloud Services.

Das Modul kann entweder über Standardschnittstellen in eine bestehende Cloud bzw. Infrastruktur integriert werden. Auch der Zugriff auf das Sontheim Cloud Portal ist möglich. Über einen gesicherten Kommunikationsweg und eine eindeutige ID-Zuordnung lassen sich die Daten visualisieren und werden in verschiedenen Dashboards angezeigt.

Modul ist bereits 5G-fähig

Das Modul unterstützt auch diverse IoT-Technologien für die M2M-Kommunikation über Wi-Fi sowie die Kommunikation zwischen der Maschine und einer bestehenden Infrastruktur. Die 4G-Konnektivität ist auf dem Modul implementiert. Außerdem ist das Modul bereits heute 5G-fähig. Eine mobile Datenverbindung der Maschine ist damit auch in Regionen gewährleistet, in denen keine 2G- oder 3G-Infrastruktur vorhanden ist. Ferner ist das Modul in der Lage, Fahrzeugprognosen nach OTX- und ODX-Standard on-board durchzuführen.

Durch einen integrierten GPS-Empfänger besteht die Möglichkeit einer genauen Positionsbestimmung. Der Empfänger unterstützt die Ortungsdienste GPS, GLONASS, Beidou und QZSS. Der integrierte 3-Achsen-Bewegungssensor sowie eine gepufferte Echtzeituhr können die Hardware aus dem Schlafmodus aufwecken, um z.B. das Fahrzeug vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

IP69K-Gehäuse für raue Umgebungen

Das Modul wurde speziell für den rauen Einsatz an mobilen Maschinen entwickelt. Das IP69K-Gehäuse bietet Schutz vor Spritzwasser, Salz und Nebel. Das System ist EMV-und schwingungs- und schockgeprüft nach den Normen für Automobil-, Bau- und Landmaschinen.

Ein zuverlässiges Betriebssystem auf Linux-Basis ermöglicht eine einfache und sichere Implementierung vieler Anwendungen. Die Vielfalt der verschiedenen Schnittstellen macht das Modul vielfältig einsetzbar. Neben zwei CAN-Schnittstellen (optional bis zu vier CAN-Schnittstellen), die an jeden Fahrzeugtyp angeschlossen werden können, sind auf der Hardware eine Wi-Fi-Schnittstelle, ein Ethernet-Anschluss und ein Digitaleingang vorhanden.

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