Infrastruktur Telefónica will Sendemasten in Deutschland verkaufen

| Redakteur: Jürgen Schreier

Der Telekommunikationskonzern Telefónica verhandelt derzeit über den Verkauf von Sendemasten in Deutschland. Diese sollen an das Infrastrukturunternehmen Telxius veräußert werden, an dem neben Telefónica auch die Investoren KKR Group und Pontegadea Anteile halten.

"Funkturm" mit Mobilfunkantennen
"Funkturm" mit Mobilfunkantennen
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Telefónica hat einem Bericht von Mobile World Live zufolge mit Verhandlungen über den Verkauf von Sendemasten in Deutschland begonnen. Mit den Erlösen - erwartet werden rund 1,5 Milliarden Euro - soll, wie es heißt, die finanzielle Stabilität des Unternehmens verbessert werden.

So bereitet der spanische Netzbetreiber den Verkauf von 10.000 Masten für den Verkauf an das Infrastruktur-Tochterunternehmen Telxius vor, an dem Telefonica einen Anteil von 50,01 Prozent hält.

Telxius betreibt derzeit 20.000 Standorte

Zu den weiteren Anteilseignern von Telxius gehören die Investmentgesellschaften KKR Group, die 2017 für 1,27 Milliarden Euro eine 40-prozentige Beteiligung erwarb, und Pontegadea, die 2018 die für von 378,8 Millionen Euro einen Anteil von 9,99 Prozent erwarb. Telxius betreibt derzeit 20.000 Standorte in Europa und Lateinamerika, 70 Prozent davon in Spanien und Deutschland.

Im September 2019, als Telefónica mit diesem Plan an die Öffentlichkeit ging, besaß das Unternehmen 50.000 Standorte für Sendemasten (ohne das Portfolio von Telxius). Berichten zufolge hat der Betreiber die Investmentbank Goldman Sachs über seine Einheit O2 UK beauftragt, Käufer zu finden.

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