Mobilfunk

Telefónica Deutschland treibt LTE-Ausbau voran

| Redakteur: Jürgen Schreier

Telefónica Deutschland nimmt stündlich einen neuen LTE-Sender in Betrieb. So wurden im ersten Quartal 2019 mehr als 2200 neue LTE-Stationen errichtet bzw. bestehende LTE-Standorte um zusätzliche Kapazitäten erweitert.

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Damit ein Standort mit LTE senden kann, werden vor Ort neues Equipment und zusätzliche Antennen installiert. Außerdem ist in der Regel eine neue Verkabelung der Technik erforderlich.
Damit ein Standort mit LTE senden kann, werden vor Ort neues Equipment und zusätzliche Antennen installiert. Außerdem ist in der Regel eine neue Verkabelung der Technik erforderlich.
( Bild: Telefónica Deutschland/Jörg Borm )

Telefónica Deutschland hat das LTE-Ausbautempo in ihrem O2 Netz im ersten Quartal 2019 weiter gesteigert. Insgesamt hat das Unternehmen in den ersten drei Monaten mehr als 2200 neue LTE-Stationen errichtet bzw. bestehende LTE-Standorte um zusätzliche LTE-Kapazitäten erweitert. Im Schnitt nahm das Unternehmen damit im gesamten ersten Quartal jede Stunde einen neuen LTE-Sender in Betrieb – und das 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

Rollout-Prozesse im Radio-Bereich deutlich beschleunigt

Nachdem Telefónica Deutschland das LTE-Ausbautempo im Februar 2019 bereits deutlich erhöht hat, konnte das Unternehmen auch im März mehr als 800 LTE-Aufrüstungen vornehmen. Damit bleibt der LTE-Ausbau bei Telefónica Deutschland auf einem kontinuierlich hohen Niveau. Durch optimierte Prozesse und gezielte Maßnahmen wird das Unternehmen den Ausbau in den kommenden Monaten weiter beschleunigen.

Marcus Thurand: "Den Bedarf schauen wir uns für jede Region und jeden Standort genau an, bevor wir mit konkreten Vorgaben in die Detailplanung gehen. Auch wenn wir möglichst zeitgleich überall weiter ausbauen wollen – die Umsetzung kann natürlich nur schrittweise erfolgen."
Marcus Thurand: "Den Bedarf schauen wir uns für jede Region und jeden Standort genau an, bevor wir mit konkreten Vorgaben in die Detailplanung gehen. Auch wenn wir möglichst zeitgleich überall weiter ausbauen wollen – die Umsetzung kann natürlich nur schrittweise erfolgen."
( Bild: Telefónica Deutschland )

Dazu erklärt Marcus Thurand, Vice President Implementation & Engineering bei Telefónica Deutschland: "Wir konzentrieren uns voll auf den LTE-Ausbau, was uns nach Abschluss der Netzintegration sehr gut gelingt. Unsere Rollout-Prozesse im Radio-Bereich haben wir deutlich beschleunigt. Nachdem wir früher im Prinzip turnusmäßige „Patchdays“ hatten, an denen wir die notwendigen technischen Änderungen ins Netz eingespielt haben, implementieren wir diese mittlerweile jederzeit nach Bedarf. Neue LTE-Stationen gehen damit quasi direkt on air. Auch die Zusammenarbeit mit unseren Dienstleistern haben wir verbessert, sodass diese schneller bauen können und wir weniger Zeit- und Koordinationsaufwand betreiben müssen. Das macht unseren Rollout effizienter, flexibler und schneller."

Der LTE-Ausbau von Telefónica Deutschland macht in allen Bundesländern signifikante Fortschritte. Im ersten Quartal 2019 hat das Unternehmen bundesweit zahlreiche Orte erstmals neu mit dem schnellen LTE-Standard versorgt und die Flächenabdeckung in vielen Landkreisen und Gemeinden verbessert.

Netzkapazitäten entlang wichtiger Verkehrswegen erhöht

Gleichzeitig hat das Telekommunikationsunternehmen seine Netzkapazitäten in dicht besiedelten Regionen sowie entlang von wichtigen Verkehrswegen erhöht. Dazu zählen zahlreiche LTE-Aufrüstungen und neue LTE-Stationen in Großstädten wie Berlin, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Dresden, Dortmund, Frankfurt, Essen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, Ludwigshafen, Mannheim, München, Nürnberg und Stuttgart sowie die Schließung von LTE-Abdeckungslücken, beispielsweise in den Bereichen Bönningstedt (Schleswig-Holstein) und Kalefeld (Niedersachsen) entlang der Autobahn A7.

Telefónica Deutschland wird den LTE-Ausbau in den kommenden Wochen weiter in Richtung Flächenversorgung vorantreiben, um die Netzqualität für seine Kunden zu steigern.

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