VPN trickst Schnüffler aus Staatliche Überwachung wächst schneller als je zuvor

Redakteur: Jürgen Schreier

"Staatliche Überwachung wächst schneller als je zuvor. Laura Tyrell, Head of Public Relation bei NordVPN, spricht in einem exklusiven Interview mit Kryptoszene.de über Cyber-Angriffe, Hacks, Internetzensur und staatliche Überwachungen und was man dagegen tun kann.

Big Brother hört mit - und das mehr denn je. Allerdings gibt es Möglichkeiten, sich dagegen zu wappnen und die Privatsphäre bzw. Geschäftsgeheimnisse zu schützen.
Big Brother hört mit - und das mehr denn je. Allerdings gibt es Möglichkeiten, sich dagegen zu wappnen und die Privatsphäre bzw. Geschäftsgeheimnisse zu schützen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Nach Laura Tyrell von Nord VPN gebe es inzwischen „wenig bis gar keine Privatsphäre“ mehr. Allerdings sei es möglich, sich mit wenig Aufwand zu schützen. Tyrell äußert in einem Exklusiv-Interview mit Kryptoszene.de die Auffassung, dass die Internetfreiheit seit einiger Zeit abnehme. Hingegen sei es so, dass die Zensur sowie staatliche Überwachungen im Internet schneller als jemals zuvor wachsen. Somit habe sich das World Wide Web seit dem Erfindungsjahr 1989 stark verändert.

Zwar gebe es Mittel und Wege, sich effektiv zu schützen – allerdings empfänden es viele Menschen „immer noch als unwichtig, dass sie ausspioniert, getrackt oder gehackt werden“. Dies sei sogar eines der größten Probleme im Bereich der Cybersicherheit, die Nutzer würden selbst die einfachsten Tipps nicht anwenden.

VPNs sichern Privatsphäre im Netz und hebeln Geoblocking aus

Durch die Nutzung eines VPNs könne der gesamte Internetverkehr durch einen verschlüsselten virtuellen Tunnel geleitet werden. Dies erhöhe die Sicherheit und Privatsphäre im Netz, ferner sei es so, dass geografische Einschränkungen wie Geoblocking umgangen werden könnten. Auch das Nutzen von öffentlichen WLAN-Netzwerken werde dadurch sicher gemacht. Wenngleich die Maßnahmen überaus effektiv seien, eines stellt Tyrell klar: „Niemand ist zu 100% anonym oder sicher online“, selbst wenn Nutzer über ein „VPN, ein Virenschutzprogramm, eine zuverlässige Firewall und andere Sicherheitstools“ verfügen.

Sicherheitslücken entstehen vor allem durch menschliche Fehler, so Tyrell. Beispielsweise indem in den Sozialen Medien persönliche Daten preisgegeben werden, oder weil dieselben Passwörter für unterschiedliche Konten zum Einsatz kommen.

NordVPN setze sich dafür ein, dass alle User das Internet frei und gleichberechtigt nutzen können. In den letzten Jahren sei der Markt der VPNs exponentiell gewachsen, da die Verbraucher zunehmend ein Interesse daran hätten, ihre Daten und die Privatsphäre zu schützen. Auch hinsichtlich der weiteren Entwicklung zeigt sich Tyrell optimistisch: ihrer Meinung nach werden VPNs zu einem Werkzeug, welches zukünftig in vielen normalen Haushalten zur Anwendung komme.

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