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Sigfox: Fünf Hacking-House-Teams gründen eigene Unternehmen

| Redakteur: Jürgen Schreier

Sigfox, IoT-Dienstleister und globaler 0G-Netzbetreiber, gab heute bekannt, dass fünf Hacking-House-Teams nun eigene Unternehmen gründen werden. Sie wollen IoT-Lösungen anzubieten, an denen sie während des Programms gearbeitet haben.

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Ziel des Hacking-House-Programms von Sigfox ist, Studierenden und Jungunternehmern die Möglichkeit zu geben, IoT-Lösungen zur Lösung von logistischen, technischen und gesellschaftlichen Problemen zu realisieren.
Ziel des Hacking-House-Programms von Sigfox ist, Studierenden und Jungunternehmern die Möglichkeit zu geben, IoT-Lösungen zur Lösung von logistischen, technischen und gesellschaftlichen Problemen zu realisieren.
(Bild: Sigfox)

Das Hacking House-Programm von Sigfox wurde entwickelt, um Studierenden und Jungunternehmern die Möglichkeit zu geben, IoT-Lösungen zu entwickeln, die eine Reihe von logistischen, technischen und gesellschaftlichen Problemen lösen. Es fand kürzlich in Chicago und Paris statt. Von den zwölf teilnehmenden Teams planen fünf Teams ihre Lösungen weiterzuentwickeln und zu vermarkten. Zu diesen Unternehmen gehören:

  • Clever IoT Bracelet bietet ein medizinisches Armband an, das entwickelt wurde, um Anomalien in den Vitalparametern von Patienten zu messen und zu verfolgen. Erste Anwendungen sind in Entwicklungs- und Schwellenländern wie Kolumbien geplant, wo Herzkrankheiten einen großen Teil der Todesfälle verursachen.
  • Die Sano-Seat-Lösungsoll die Vernachlässigung bei der Pflege minimieren, indem der ordnungsgemäße Einsatz von Rollstühlen sichergestellt wird. So sollen wirksam Dekubitalgeschwüre vermeiden werden, die entstehen können, wenn zu lange auf der gleichen Stelle gesessen wird.
  • SpaceBot's SURGE bietet eine Plattform an, die die Verkehrslage verfolgen und überwachen kann. Über dieses kostenpflichtige Programm sollen E-Mobility-Fahrzeuge direkt auf der Straße während Spitzenverkehrszeiten geladen werden.
  • SymbIoTic wird mit Hilfe von Sensoren strategische, stark überschwemmungsgefährdete Gebiete überwachen und Gemeinden im Katastrophenfall alarmieren. Das Team hat bereits einen Zuschuss der Europäischen Union in Höhe von 200.000 Euro erhalten, der das Wachstum des Unternehmens beschleunigen soll.
  • Wellcheck wird eine Lösung anbieten, um Behörden und betroffenen Verbrauchern zu helfen, die Trinkwasserqualität zu überwachen und vor Verschmutzung zu schützen. Zielregionen sind insbesondere Entwicklungsländer. Das Team plant, seine ersten applikationsfertigen Lösungen in Kenia zu testen.

Jetzt für Hacking Houses in Taipeh und Paris bewerben

"Nach vier Hacking House Events sind wir zuversichtlich, dass das Programm ein echter Gewinn für junge, inspirierte Studierende ist", sagt Maxime Schacht, Manager des Hacking-House-Programms bei Sigfox. „Alle Prototypen haben die Erwartungen ihrer Zielkunden, Investoren und Inkubatoren erfüllt. Wir werden uns deshalb auch zukünftig dafür einsetzen, dass bisherige und kommende Hacking-House-Absolventen Zugang zu den Ressourcen haben, die sie benötigen, um ihre innovativen Ideen zu kommerziellen Angeboten zu machen. Sie werden nämlich einige der dringendsten Probleme der Gegenwart lösen."

Investoren, Venture-Capital-Geber, Business-Acceleratoren und Inkubatoren des Sigfox-Ökosystems unterstützen kontinuierlich die Teilnehmer bei der Transformation ihrer IoT-Konzepte und Prototypen in echte Produkte und Dienstleistungen.

Sigfox nimmt ab sofort Bewerbungen für das Hacking House in Taipeh (Oktober 2019) und Paris (Januar/Februar 2020) entgegen. Mehr zum Programm erfahren potenzielle Teilnehmer, Mentoren und Sponsoren unter https://thehackinghouse.com/.

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