Funk-Module Security Bubble erzeugt virtuelle Barriere um jeden Träger

Redakteur: Jürgen Schreier

Abstand halten ist oberstes Gebot, um einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu vermeiden. Der französische Elektronikhersteller Insight SiP hat ein winziges UWB-Device entwickelt, das virtuelle Barrieren um jeden Träger erzeugt und in Tags, Armbänder und persönliche Schutzausrüstung integriert werden kann.

Die Security Bubble ist ein elektronisches Device, das virtuelle Barrieren um jeden Träger herum erzeugt. Das miniaturisierte Modul kann in unterschiedlichste Geräte eingebaut werden.
Die Security Bubble ist ein elektronisches Device, das virtuelle Barrieren um jeden Träger herum erzeugt. Das miniaturisierte Modul kann in unterschiedlichste Geräte eingebaut werden.
(Bild: Insight SiP)

Insight SiP, französische Entwickler und Hersteller ultraminiaturisierter RF-Module, bringt die "Security Bubble Covid-19" auf den Markt - ein elektronisches Gerät, das virtuelle Barrieren um jeden Träger herum erzeugt und ihm hilft, die Sicherheitsempfehlungen der Regierungen im Rahmen zum Schutz vor einer Covid-19-Infektion einzuhalten.

Insight SiP hat die "Security Bubble Covid-19" so konzipiert, dass sie von Menschen in den folgenden Situationen getragen werden kann:

  • an Arbeitsplätzen wie Büros, Lagerhäusern, Fabriken, Baustellen.
  • in Geschäftsräumen einschließlich Pubs, Restaurants, Geschäften, Supermärkten.
  • in öffentlichen Räumen, einschließlich Büros der öffentlichen Verwaltung, Gemeindezentren, Schulen, Universitäten, Museen.

Security Bubbles erfassen keine persönlichen Daten

Das kleine, tragbare Device "Security Bubble Covid-19" kann z.B. die Form eines elektronischen Tags haben. Jede Person, die mit einem solchen Tag ausgestattet ist, erzeugt eine individuelle, unsichtbare "Sicherheitsblase", die ihr hilft, ihre physische Distanz zu wahren. Das Gerät kann so programmiert werden, dass es den Empfehlungen zum Social Distancing von einem bis zwei Meter entspricht.

Die "Security Bubble" verwendet eine Mikrowellen-Funkimpuls-Technologie mit niedriger Leistungsstufe (UWB), um ihre Position im Verhältnis zu anderen "Security Bubbles" mit einer Genauigkeit von wenigen Zentimetern zu detektieren. Jede "Security Bubble" interagiert automatisch mit den benachbarten "Security Bubbles". Wenn die Sicherheitsblasen zu nahe beieinander sind, kollidieren sie, und ein Alarm alarmiert die Träger der Geräte.

Dank der Miniaturisierung durch Insight SiP kann die Elektronik in viele Produkte integriert werden: z.B. in elektronische Firmenausweise, Armbänder, Sicherheitsausrüstung, Wearables oder Schutzhelme. Die Security Bubbles erfassen keine persönlichen Daten und entsprechen den Bestimmungen der DSGVO. Bei Bedarf ist es möglich, die Security Bubbles so anzupassen, dass sie Daten abrufen und die Rückverfolgung ermöglichen, indem eine Datenspeichersoftware in die Tags integriert wird.

Eingesetzt wird vorhandene Technologie

Die Security Bubble nutzt vorhandene Technologie, die bereits in anderen Anwendungen (z.B. Asset-Lokalisierung) funktioniert. Die Security Bubble ist vergleichbar mit den unsichtbaren Sicherheitsbarrieren, die in der Industrie verwendet werden, um Arbeiter vor dem Betreten des Arbeitsbereichs einer Maschine oder eines Roboters zu warnen. Anstelle von Infrarotlicht verwenden die Security Bubble-Geräte Funkwellen.

Insight SiP hat einen Prototyp der Security Bubble entwickelt, wobei Basistechnologien und Komponenten für andere Anwendungen bereits in Produktion sind. Mehrere Demonstratoren sind verfügbar. Insight SiP adressiert mit der Security Bubble Hersteller von persönlicher Schutzausrüstung (PSA), die ihre Produkte mit diesem Device ausstatten möchten.

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