BOB Assistant Schwingungs-Sensor mit KI-Edge-Computing und LoRa-Anbindung

| Redakteur: Jürgen Schreier

Im Zuge der neuen Partnerschaft mit éolane nimmt m2m Germany den BOB Assistant ins Produktportfolio auf. Bei dem Gerät handelt es sich um eine Lösung für die vorbeugende Instandhaltung, die auf auf LoRa-Sensorik mit eingebettetem KI-Edge-Computing basiert.

Schwingungsanalysen und Vibrationsmessungen sind nachweislich ein sehr guter Frühindikator für Maschinenausfälle und Wartungsbedarfe.
Schwingungsanalysen und Vibrationsmessungen sind nachweislich ein sehr guter Frühindikator für Maschinenausfälle und Wartungsbedarfe.
(Bild: éolane)

Der Schwingungs-Sensor ist eine Plug & Play-Lösung ohne großen Implementierungsaufwand. Er verfügt über einen Sechs-Achsen Beschleunigungsmesser, der Schwingungsmessungen im 1 Hz bis 6.4 kHz Bereich, in einstellbaren periodischen Abtastungen, erfasst. Darüber hinaus registriert der Assistent Temperaturwerte mit einer Genauigkeit von +/-1 °C. Der batteriebetriebene Sensor ist sofort einsatzbereit – die Stromversorgung erfolgt durch eine AA Batterie (2000 mA) mit einer Nennbetriebszeit von zwei bis vier Jahren.

Der BOB Assistant erkennt und analysiert die Schwingungen der Maschine oder Anlage, die es zu überwachen gilt. Der Assistent lernt sich selbstständig auf die Maschine ein und reagiert nach der „Einlern-Phase“ bei Abweichungen vom Normalzustand mit dem Absetzen von Alarm-Benachrichtigungen. Die integrierte RGB-LED Anzeige informiert über den jeweiligen Modi und zeigt, ob BOB eine Netzwerkverbindung hat, sich in der Lernphase befindet oder ob Anomalien erkannt wurden.

Auf die "Good Vibrations" kommt es an

Schwingungsanalysen und Vibrationsmessungen sind nachweislich ein sehr guter Frühindikator für Maschinenausfälle und Wartungsbedarfe. Der BOB-Assistant greift während der Lernphase und der Überwachung auf eingebettete künstliche Intelligenz zu. Die Analyse erfolgt mittels einer FFT (Fast Fourier Transformation).

Sollten während der einwöchigen Lernphase nicht alle Betriebszustände erfasst werden, kann man den Sensor zusätzlich nochmals „Nachlernen“ lassen. BOB-Devices erlauben dabei eine sichere Kommunikation über das LoRa-Protokoll.

BOB arbeitet mit eigenen Softwarelösungen oder gängigen IoT-Plattformen zusammen.
BOB arbeitet mit eigenen Softwarelösungen oder gängigen IoT-Plattformen zusammen.
(Bild: éolane)

Alle erfassten Datenwerte werden via Dashboard-Anbindung visualisiert. Die jeweilige Anbindung kann variabel gestaltet werden. Der Kunde kann seine eigene Software-Lösung oder Platform wie z.B. MyDevices/IO-Think/Thingsboard verwenden, der Sensor analysiert die Anlagen per künstlicher Intelligenz direkt am Edge und überträgt nur die Analyseresultate.

Für den Anwender hat das zur Folge, dass im Dashboard nur Anzeige und Datenverwaltung erfolgt – also keine KI im Dashboard notwendig ist und damit auch keine Herstellerbindung im Bereich der Software notwendig wird.

Der persönliche Wartungs-Assistent

Der Nutzer selbst entscheidet über die Verwaltung von BOBs und Benutzern. Der Verlauf der Betriebsrate wird ebenso angezeigt wie die Alarmprotokollierung und der Ein/Aus-Zustand der Maschinen. Fehlerwahrscheinlichkeitsdiagramme, Frequenzspektrum sowie personalisierte Benachrichtigungen via Mail oder SMS runden die Service-Möglichkeiten des BOB ab.

BOB ist der persönliche Wartungs-Assistent und weist auf Unregelmäßigkeiten hin. Er erlaubt frühzeitig auf einen möglichen Ausfall zu reagieren. Stillstände und kostspielige Instandhaltungsarbeiten können durch den Einsatz von BOB minimiert werden. Der BOB-Assistant ist ab sofort bei m2m Germany im Shop verfügbar.

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