Siemens RFID-Reader unterstützt Standards von Low-Frequency-Transpondern

| Redakteur: Jürgen Schreier

Für die Zugriffskontrolle auf Maschinen und Anlagen ist der RFID-Reader Simatic RF 1014R ausgelegt. Er unterstützt die Standards von Low-Frequency-Transpondern, weshalb gerade Unternehmen, deren Mitarbeiterausweise den Niederfrequenzbereich nutzen, davon profitieren. Parallel dazu unterstützt der RFID-Reader aber auch HF-Systeme.

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Der RFID-Reader Simatic RF1040R erfüllt neben dem Niederfrequenzbereich zusätzlich die HF-System Normen ISO14443 A/B (Mifare, kontaktlose Chipkartentechnik) und ISO 15693.
Der RFID-Reader Simatic RF1040R erfüllt neben dem Niederfrequenzbereich zusätzlich die HF-System Normen ISO14443 A/B (Mifare, kontaktlose Chipkartentechnik) und ISO 15693.
(Bild: Siemens)

Siemens ergänzt das RFID-(Radio Frequency Identification)-Portfolio um den neuen Reader Simatic RF1040R. Der Dieser unterstützt die Standards von Low-Frequency-(LF)-Transpondern, weshalb gerade Unternehmen, deren vorhandene Mitarbeiterausweise auf dem Niederfrequenzbereich (LF; 125 kHz - Kilohertz) basieren, von Simatic RF1040R profitieren. Über die vorhandenen Mitarbeiterausweise können die Zugriffsrechte auf Anlagen und Maschinen individuell gesteuert werden. Durch den abgesicherten, dokumentierten Zugriff auf die Geräte lassen sich Fehlbedienungen vermeiden. Mit der Konfigurations-Karte (Config-Karte) können die Lesegeräte nach den Kundenanforderungen parametriert werden.

Reader liest auch HF-System-Normen Mifare und ISO 15693

Der Simatic RF1040R erfüllt neben dem Niederfrequenzbereich zusätzlich die HF-System Normen ISO14443 A/B (Mifare – kontaktlose Chipkartentechnik) und ISO 15693. Simatic RF1040R verfügt wie alle Reader der RF1000-Reihe über eine USB-Schnittstelle und kann in Software-Applikationen unter Windows 7, 8 und 10 sowie in vorhandene Hardwarelösungen wie HMIs (Human Machine Interfaces) oder Panels und Steuerungsinfrastrukturen integriert werden.

Das Kommunikationsmodul Simatic RF170C, die dezentrale Peripherie Simatic ET200SP, PCs oder Fremd-HMIs können über die serielle RS232-Schnittstelle angebunden werden. Über die neu beziehbare Config-Karte, welche den Reader auf kundenspezifische Anwendungen einrichtet, können, zusätzlich zum Lesen der Unique Identification (UID / eindeutige Kennzeichnung), auch Anwenderdaten auf den Mitarbeiterausweis gelesen und geschrieben werden.

Durch die kompakte, robuste Bauform, Schutzart IP65 (Frontseite - Schutz gegen das Eindringen von Wasser und Fremdkörpern) sowie dem weiten Temperaturbereich von -25 bis +55 Grad Celsius eignet sich der in Deutschland entwickelte und gefertigte Simatic RF1040R vor allem für den Einsatz in beengten, rauen Industrieumgebungen.

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