5G-Sicherheit Narda STS lanciert EMF-Info-Kampagne für 5G-Professionals

Redakteur: Jürgen Schreier

Aus erster Hand erfahren, worauf es bei der 5G-Sicherheits- und Messtechnik wirklich ankommt: Das ermöglicht eine multimediale EMF-Informationskampagne von Narda STS per YouTube Channel, Newsticker oder beides.

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Über eine konzertierte Informationskampagne versorgt Narda STS 5G-Professionals mit Hintergrund-Informationen und relevanten News rund um das Thema EMF.
Über eine konzertierte Informationskampagne versorgt Narda STS 5G-Professionals mit Hintergrund-Informationen und relevanten News rund um das Thema EMF.
(Bild: Narda STS)

Narda Safety Test Solutions (Narda STS) hat eine konzertierte EMF-Informationskampagne rund um das Thema 5G gestartet. Auf Wunsch versorgt der HF-Messtechnik-Spezialist Akteure der Branche wie Mobilfunkbetreiber, Messdienstleister oder Behörden mit allem unter Sicherheits- und Messtechnik-Aspekten Wissenswerten zu dem neuen Mobilfunkstandard.

Der Nutzer muss nichts weiter tun, als den YouTube Channel („5G in a Nutshell“ 1 - 4) von Narda STS, den Newsticker oder beides kostenfrei zu abonnieren. und schon erhält er automatisch valide Informationen zu 5G NR (5th Generation New Radio), Brandneue Fakten und komplexe Zusammenhänge werden dort kompetent aufbereitet und verständlich erklärt. Sämtliche Beiträge, Video Clips und News stehen in Online-Archiven permanent zur Verfügung.

Narda-Instrumente sind bereit für 5G

Mit seinem Produktportfolio ist Narda STS komfortabel für den neuen 5G-Standard gerüstet. Selbst in Sphären bis 88 GHz, die erst in kommenden 5G-Ausbaustufen relevant werden, ist das Technologieunternehmen nach eigenem Bekunden bis dato der einzige Hersteller am Markt, der überhaupt geeignete Instrumente anbieten kann.

Im Bereich Personenschutz EMF (elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder) beispielsweise decken der RadMan 2 (bis 60 GHz) und Nardalert S3 (bis 100 GHz) bereits jetzt das komplette Spektrum ab. Auch die Breitbandmessgeräte der NBM-Reihe (Narda Broadband Field Meter, bis 90 GHz) zum Nachweis der EMF-Grenzwerte sind 5G-ready.

In der Disziplin der Selektiv-Messtechnik hat sich Nardas SRM-3006 (Selective Radiation Meter, Bild 2) von 9 kHz bis 6 GHz als Referenz für schnelle, normenkonforme und zuverlässige Sicherheitsbeurteilungen international etabliert. Frequenz- und Code-selektiv erfasst das Gerät zunächst die momentanen Traffic-Signale der jeweiligen Mobilfunkanbieter.

Das Selective Radiation Meter SRM-3006 von 9 kHz bis 6 GHz jhat sich international als Referenz für schnelle, normenkonforme und zuverlässige Sicherheitsbeurteilungen etabliert.
Das Selective Radiation Meter SRM-3006 von 9 kHz bis 6 GHz jhat sich international als Referenz für schnelle, normenkonforme und zuverlässige Sicherheitsbeurteilungen etabliert.
(Bild: Narda STS)

Mithilfe von Informationen über die Signalquelle, also Parametern, die in der Signalisierung mittransportiert werden, ist der SRM in der Lage, automatisch und präzise auf EMF-Werte bei maximaler Verkehrslast von Mobilfunksystemen bis 4G hochzurechnen (Extrapolation). Genau diese fordern viele Gesetzgeber jetzt auch bei 5G. Außerdem laufen Entwicklungsarbeiten an einer Zusatzantenne, die den Frequenzbereich des SRM signifikant über die momentane Obergrenze von 6 GHz erweitern wird, derzeit bei Narda auf Hochtouren.

Beamforming bei 5G bereitet messtechnische Probleme

Dabei stellt das Demodulieren der Breitbandsignale bei 5G messtechnisch betrachtet nicht die eigentliche Herausforderung dar. Was den neuen Mobilfunkstandard betrifft, sind nahezu alle Fragen beantwortet. Theoretisch wäre auch die 5G-Extrapolation möglich, wobei diese jedoch mit Blick auf die Hochrechnung nicht die Lösung des Problems darstellt.

Es ist viel mehr das sogenannte Beamforming, das Entwicklern auf internationaler Ebene aktuell noch Kopfzerbrechen bereitet. Beim Beamforming werden die Funksignale in Richtung Empfänger gebündelt, um eine höhere Effizienz zu erreichen. Beamforming wird als Schlüsseltechnologie angesehen und im Zusammenhang mit 5G zum ersten Mal großflächig ausgebaut.

Als Technologie besitzt das Verfahren großes Potenzial, um Signalqualität und Energieeffizienz deutlich zu verbessern. Verbunden mit den großen Bandbreiten ermöglicht es dadurch erst die extrem hohen Datenraten. Bisher wurde jedoch kein funktionierendes Messverfahren für 5G mit allen Vorzügen der Extrapolation gefunden und ist erst in Vorbereitung. Das Thema wird zurzeit heiß diskutiert. Die Arbeiten daran sind in vollem Gange.

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