TUP.MAS

Lagersteuerung in der Flugzeugwartung mit Mobilgeräten

| Autor/ Redakteur: Markus Henkel und Kevin Hohmann / Jürgen Schreier

Ein Flieger ist nur rentabel, wenn er fliegt, weshalb die Wartungsarbeiten so effizient wie möglich durchgeführt werden müssen. Für eine bessere Bestandsqualität in Ersatzteillagern am Flughafen sorgt das Mobile Aviation System (TUP.MAS) des Softwareunternehmens TUP. Mit TUP.MAS halten zudem Smartphones und Handhelds Einzug in die Lagerprozesse der Luftfahrtbranche.

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Flugzeuge sind nur rentabel, wenn sie sich in der Luft befinden. Ein hoher Bedarf an zur Verfügung stehenden Ersatzteilen ist daher die Folge. Einer von vielen Gründen, warum die Wartung auf diesem Leistungsniveau ein Ersatzteillager mit ununterbrochener Verfügbarkeit und höchster Prozessqualität verlangt.
Flugzeuge sind nur rentabel, wenn sie sich in der Luft befinden. Ein hoher Bedarf an zur Verfügung stehenden Ersatzteilen ist daher die Folge. Einer von vielen Gründen, warum die Wartung auf diesem Leistungsniveau ein Ersatzteillager mit ununterbrochener Verfügbarkeit und höchster Prozessqualität verlangt.
( Bild: TUP )

Das Flugzeug gilt noch immer als das sicherste aller Verkehrsmittel. Damit jedoch die Flugsicherheit durchgehend gewährleistet ist, müssen Flugzeuge regelmäßig und intensiv gewartet werden. Dabei ist die Instandhaltung der Luftfahrzeuge eine verantwortungsvolle Aufgabe, denn nur gemäß Vorschriften gewartete Flugzeuge dürfen abheben.

Daraus ergibt sich eine logistische Herausforderung, weil die Wartungsarbeiten mit Flugplänen und anderen externen Faktoren abgeglichen werden müssen. Aus Kostengründen wollen die Airlines dafür möglichst wenig Zeit veranschlagen, denn Flugzeuge sind nur rentabel, wenn sie sich in der Luft befinden. Ein hoher Bedarf an zur Verfügung stehenden Ersatzteilen ist daher die Folge. Einer von vielen Gründen, warum die Wartung auf diesem Leistungsniveau ein Ersatzteillager mit ununterbrochener Verfügbarkeit und höchster Prozessqualität verlangt.

Ausgelegt für Android Handhelds, MDEs oder Android Smartphones

In diesen Belangen unterstützt AMOS von Swiss-AS schon seit rund 30 Jahren Airlines und MRO-Dienstleister weltweit. Über 170 internationale Kunden aus der Luftfahrtbranche nutzen das System der Swiss-International-Air-Lines-Tochter.

Mit seinen vielfältigen Funktionen bietet es eine End-to-End-Lösung für alle Wartungsprozesse. Um auch die Abläufe, die Bestandsqualität und die Transparenz in den Ersatzteillagern zu verbessern, spielen Daten und Informationen zum fehlerfreien Lagern, Bereitstellen und Kommissionieren eine zentrale Rolle. Auf Grundlage dieser Anforderungen hat TUP in Zusammenarbeit mit Swiss-AS das Mobile Aviation System TUP.MAS entwickelt.

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„Das Mobile Aviation System ist ein Modul, um die Prozesse in den Lagern an den Flughäfen mit mobilen Android Handhelds, MDEs oder Android Smart Mobiles (herkömmliche Smartphones) zu unterstützen. Damit haben wir eine Kopplung an AMOS aufgebaut, um die Lagerprozesse mobil abzubilden und so den Mitarbeitern bei ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen. Wir sind sozusagen der lange, mobile Arm für den AMOS-Lagerprozess.“, erläutert Dipl.-Ing. Günther Pfisterer, Projektleiter TUP.MAS und Mitglied der Geschäftsleitung bei TUP.

Bevor die TUP-Software in AMOS integriert wurde, fand die Einlagerung ausschließlich an stationär installierten PC-Terminals statt. In der Praxis sah das wie folgt aus: Der Mitarbeiter ging mit einem Ersatzteil zum Lagerfach (Festplatzprinzip) und musste danach wieder zurück an besagtes Terminal. Dort gab er das Lagerfach ein, in das er das Ersatzteil eingelagert hatte. Erst dann konnte die Warenverbuchung abgeschlossen werden und das Objekt war im System hinterlegt.

TUP.MAS: Buchungen in Echtzeit

Bei der Entwicklung seines Moduls, hat sich TUP diese Prozesse genau angeschaut, wobei die Bedürfnisse der Mitarbeiter im Mittelpunkt standen. „Wir entwickeln unsere Lösungen immer Bottom-Up und setzen uns intensiv mit den Problemstellungen der Kunden auseinander. Dabei beziehen wir auch die Mitarbeiter mit ein. So ist mit TUP.MAS letztendlich eine mobile Lösung entstanden, die sich in der Praxis bewiesen hat“, erläutert Pfisterer den Entwicklungsprozess. Die zeitaufwendigen und mitunter fehleranfälligen Prozesse wurden durch den Einsatz des TUP.MAS und der mobilen Endgeräte eliminiert. Mitarbeiter können nun online vor Ort, direkt am Lagerplatz, buchen. Daraus ergibt sich ein großer Zeitgewinn und die Qualität der Buchungen steigt.

„Alle Buchungen werden in Echtzeit registriert und direkt von TUP.MAS online in das AMOS-System übertragen – selbst einfachste Einlagerungen werden so vereinnahmt. Es gibt demnach immer ein echtes Abbild der physischen Bewegung eines Ersatzteils im System“, so Pfisterer weiter. Der Vorteil gegenüber einer Abwicklung ohne mobile Endgeräte liegt auf der Hand: „Das Lagerpersonal kommuniziert per mobilen Endgeräten direkt mit dem Hostsystem.

Die Geräte bieten zudem eine verständliche Benutzerführung, industrietaugliche Barcode-Technologie für die Datenerfassung beim Einlagern, wie beim Kommissionieren und Quittieren der Aufträge, exakte Anweisungen für alle Arbeitsschritte und wegeoptimierte, zeitsparende Pick-Touren. Hinzu kommen Features wie die automatische Meldung von Fehlbeständen, das Erfassen neuer Artikel sowie Inventurfunktionen“, erklärt Pfisterer die Einsatzmöglichkeiten.

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