Siemens Kommunikationsmodul ermöglicht Integration von zwei RFID-Readern

| Redakteur: Jürgen Schreier

Ein Höchstmaß an Flexibilität soll das neues Kommunikationsmodul Simatic RF166C bieten, das die Integration von bis zu zwei Simatic RFID Readern beziehungsweise optischen Lesegeräten der Simatic MV-Reihe in Profibus-Netzwerke erlaubt.

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Das neue Modul Simatic RF166C ermöglicht die Integration von bis zu zwei Simatic RFID (Radio Frequency Identification) Readern beziehungsweise optischen Lesegeräten der Simatic MV-Reihe in Profibus-Netzwerke.
Das neue Modul Simatic RF166C ermöglicht die Integration von bis zu zwei Simatic RFID (Radio Frequency Identification) Readern beziehungsweise optischen Lesegeräten der Simatic MV-Reihe in Profibus-Netzwerke.
(Bild: Siemens)

Siemens baut sein Hardware-Portfolio für Kommunikationsmodule weiter aus. Das neue Modul Simatic RF166C zeichnet sich durch erweiterte Features sowie ein modernes Design aus. Es ermöglicht die Integration von bis zu zwei Simatic RFID (Radio Frequency Identification) Readern beziehungsweise optischen Lesegeräten der Simatic MV-Reihe in Profibus-Netzwerke. Durch die vollständige Kompatibilität mit dem Vorgängermodell ASM 456 hinsichtlich Funktionalität und Programmierung ist der Umstieg auf die neuen Baugruppen besonders einfach. Die neuen, L-codierten M12-Stecker erlauben einen hohen Durchleitungsstrom von bis zu 16 Ampere im Linienaufbau, was den Verkabelungsaufwand reduziert.

Für ein hohes Maß an Flexibilität unterstützt Simatic RF166C durch je zwei Anschlüsse für Profibus und Spannungsversorgung den Aufbau einer Profibus-Linienstruktur ohne zusätzliche Y-Stecker. Damit kann jede Art von Applikation schnell und kosteneffizient realisiert werden. Die einfache und zuverlässige Erdung erfolgt über eine Befestigungsschraube, so dass der Aufbau optimal gegenüber elektromagnetischen Störungen gesichert ist. Über den Funktionsbaustein in der Simatic-Steuerung ist neben dem Lesen und Schreiben von Transponderdaten auch der Zugriff auf Konfigurations- und Diagnosedaten möglich.

Über Ethernet wird OPC UA untersützt

Zusätzlich steht nun auch bei einem Profibus-Modul das Web-basierte Management (WBM) über einen zusätzlichen Ethernet-Stecker zur Verfügung. In Kombination mit der einstell- und parametrierbaren Diagnose sowie der Anzeige von Fehlermeldungen und Betriebszuständen per LED (Light Emitting Diode) werden so Inbetriebnahme, Fehlersuche und Service erleichtert. Mit dem integrierten Logbuch kann auch noch nach Monaten nachvollzogen werden, wann ein Fehler aufgetreten ist. Die durchsichtigen Abdeckkappen für die Profibus Adresse lassen diese auch im verbauten Zustand erkennen und erleichtern damit die Inbetriebnahme und Diagnose zusätzlich.

Parallel zu Profibus unterstützt das neue Kommunikationsmodul über Ethernet das Protokoll OPC UA (OPC Unified Architecture), Standard für den Datenaustausch als plattformunabhängige, service-orientierte Architektur (SOA) für IoT(Internet of Things). So können die Profibus-Ergebnisse parallel an einen OPC UA Client, der mit der OPC UA Auto ID Companion Spezifikation V1.0 kompatibel ist, weitergeleitet werden. Dabei kann es sich sowohl um einen PC als auch um eine Cloud-Applikation handeln.

Hierfür benötigt man ein Industrial IoT-Gateway wie Simatic CC716. Mit der hohen Schutzart IP67 (Schutz gegen das Eindringen von Flüssigkeiten und Feststoffen) und seiner kompakten Bauform eignet sich das in Deutschland entwickelte und gefertigte Kommunikationsmodul Simatic RF166C für den maschinennahen Einsatz in rauen und beengten Umgebungsbedingungen.

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