AT&T- und Nokia-Kooperationsprojekt

IoT Innovation Studio in München zeigt Anwendungen für die vernetzte Welt

| Redakteur: Jürgen Schreier

AT&T und Nokia eröffnen in München ein IoT Innovation Studio. Mit diesem Projekt wollen beide Unternehmen dazu beitragen, unternehmerische Herausforderungen von Kunden mittels IoT-Technologie zu lösen. Das Themenspektrum reicht von vernetzten Fabriken über Video Analytics bis hin zu 5G-Lösungen.

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Vom Entwurf über die Konstruktion bis zur Produktentwicklung wird ein lokales Expertenteam von AT&T und Nokia Unternehmen dabei unterstützen, betriebliche Abläufe zu optimieren und die Auswertung von Daten zu verbessern.
Vom Entwurf über die Konstruktion bis zur Produktentwicklung wird ein lokales Expertenteam von AT&T und Nokia Unternehmen dabei unterstützen, betriebliche Abläufe zu optimieren und die Auswertung von Daten zu verbessern.
(Bild: Nokia)

AT&T und Nokia eröffnen am Standort München gemeinsam ein IoT Innovation Studio. Dort wird sich alles um das Internet der Dinge drehen, das derzeit weltweit stark wächst. Im Innovation Studio werden die beiden Unternehmen aktuelle und künftige Anwendungen für die vernetzte Welt zeigen – von vernetzten Fahrzeugen und Fabriken über Video Analytics bis hin zu 5G-Lösungen. Das Innovation Studio München in München wird heute offiziell eröffnet. Für die erste Jahreshälfte 2020 ist ein umfangreiches Programm mit Veranstaltungen und Projekten geplant.

IoT-Technologie verbessert die Steuerung und das Tracking in Fabriken

Vor Ort können Unternehmen aus erster Hand erfahren, wie sich globale unternehmerische Herausforderungen mit IoT-Lösungen bewältigen lassen. Sie können lernen, wie sie mit IoT-Technologie die Steuerung und das Tracking in Fabriken verbessern oder Industrieanlagen und vernetzte Flotten vorausschauend warten können. Weiterhin haben Kunden hier mithilfe von Augmented Reality die Gelegenheit, Innovationen beim vernetzten Fahren in der Stadt zu erleben.

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Doch das Studio ist mehr als eine Ausstellungsfläche: Es soll eine Anlaufstelle für Unternehmen sein, um Experten zu treffen und gemeinsam an unternehmerischen Fragestellungen zu arbeiten. Vom Entwurf über die Konstruktion bis zur Produktentwicklung wird ein lokales Expertenteam von AT&T und Nokia Unternehmen dabei unterstützen, betriebliche Abläufe zu optimieren, die Auswertung von Daten zu verbessern oder die Kosten zu senken.

KI macht "Factory in a Box" noch intelligenter

Nachdem die "Factory in a Box 2.0" von Nokia gezeigt hat, wie man innovative Technologien in den wie man innovative Technologien in der Produktion zusammenbringt, hat Nokia jetzt die nächste Innovationsphase gestartet. Der Garchinger Spezialdienstleister für Maschinenkonnektivität, Robotics und RPA (Robotic Process Automation) BotCraft bleibt dabei Ökosystempartner bei diesem Forschungsprojekt.

Der Fokus der "Laborfabrik" richtet jetzt auf den Themenkomplex Künstliche Intelligenz. BotCraft zeigt, warum die Vernetzung (unter anderem drahtlos über 5G) eine wichtige Grundlage dafür ist, um KI im Rahmen der modernen Fertigung nutzbringend einzusetzen.

In den kommenden Monaten wird BotCraft seine Konnektivitätslösung erweitern und die "Factory in a Box" mit zusätzlichen Schnittstellen zu Maschinen und Datenbanken ausstatten. Zu diesem Zweck werden zusätzliche Roboter- und Produktionsdaten über das lokale 5G-Netzwerk bereitgestellt. Dies ermöglicht die Implementierung von KI und Mehoden des maschinellen Lernens, was die vorhandene Robotiklösung hinreichend flexibel für eine Losgrößen-1-Produktion macht.

Darüber hinaus will das Studio Forscher und Innovationsträger von morgen mit ihren Fachkenntnissen und Technologien zusammenbringen. Es wird sich mit Schulen, Hochschulen und dem europaweiten Technologieökosystem vernetzen, um gemeinsam Ideen für künftige IoT-Anwendungen in den verschiedensten Bereichen zu entwickeln.

„Einige der weltgrößten Fertigungsunternehmen, Automobilhersteller und Finanzdienstleister sind nur ein paar Stunden von München entfernt“, sagte Chris Penrose, Senior Vice President Advanced Mobility and Enterprise Solutions bei AT&T. „Unsere Türen stehen offen, und wir sind bereit für die Zusammenarbeit mit Kunden und dem breitgefächerten europäischen und globalen Entwicklernetzwerk, um das riesige Potenzial der IoT-Konnektivität zu nutzen.“

Die Vorteile des Worldwide IoT Network Grid von Nokia nutzen

„Über das Worldwide IoT Network Grid (WING) von Nokia können die Firmenkunden von AT&T die Vorteile des globalen Nokia IoT-Ökosystems nutzen“, erklärte Sanjay Goel, President von Global Services bei Nokia. „Hierzu gehören ein Kernnetz, eigene IoT-Operations, Rechnungsabwicklung, Sicherheit, Data Analytics und vieles mehr. Die Zusammenarbeit wird den Weg für globales 5G und Network-Slicing ebnen, d. h. die Partitionierung eines einzelnen Netzes in mehrere Netze, die IoT-Kunden jeweils spezifische Funktionen bereitstellen, ohne das Gesamtnetz zu beeinträchtigen.“

Die Investition baut auf den langjährigen Erfahrungen und Erfolgen beider Unternehmen in Forschung und Entwicklung auf. In der „AT&T Foundry“ arbeitet AT&T mit Kunden aus allen Branchen zusammen, um kundenspezifische Lösungen von Grund auf zu entwickeln und Anwendungen wie Drohnenerkennung und 5G-Cloud-Gaming zu testen.

In seiner über 90-jährigen Geschichte hat Nokia Bell Labs viele der Technologien erfunden, die die Grundlage für Kommunikationsnetze, digitale Geräte und Systeme bilden. Die langjährige Verbindung beider Unternehmen entwickelt sich jetzt zu einer Partnerschaft für das 21. Jahrhundert, die Unternehmen weltweit mit globaler IoT-Konnektivität unterstützt – grenz- und technologieübergreifend.

Für weitere Informationen über das Innovation Studio München oder einen Besuchstermin wenden Sie sich an g43879@att.com.

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