Huawei Global Connectivity Index 2019 Intelligente Konnektivität beflügelt das BIP-Wachstum

| Redakteur: Jürgen Schreier

Künstliche Intelligenz gehört neben Breitband, Cloud und IoT zu den Faktoren, die das Wirtschaftswachstum beflügeln. Das zeigt der Huawei Global Connectivity Index 2019. Länder mit einem Indexwert von über 65 und kontinuierlichen Investitionen in intelligente Konnektivität können damit rechnen, dass ihr BIP um mehr als ein Prozent steigt. Dazu gehört auch Deutschland.

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Internationale Zusammenarbeit und ITK-Ökosysteme über Grenzen hinweg verleihen der intelligenten Konnektivität zusätzliche Schubkraft.
Internationale Zusammenarbeit und ITK-Ökosysteme über Grenzen hinweg verleihen der intelligenten Konnektivität zusätzliche Schubkraft.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Konnektivität beginnt einen bedeutenden Einfluss auf die digitale Wirtschaft auszuüben und stellt einen Wendepunkt für die digitale Transformation dar. Das ist ein wesentliches Ergebnis des Huawei Global Connectivity Index 2019. Länder mit einem Indexwert von über 65, die kontinuierlich in intelligente Konnektivität investiert haben, können damit rechnen, dass ihr BIP um mehr als ein Prozent steigt. Zugleich hänge der Erfolg im Zeitalter der Intelligenz von der Fähigkeit zur globalen Zusammenarbeit ab, so die Studie des chinesischen Technologiekonzerns.

Multiplikatoreffekt setzt ab 35-Indexpunkten ein

Der GCI 2019, der nun im sechsten Jahr erscheint, unterstreicht die Rolle der KI als einer von vier Schlüsselfaktoren, die neben Breitband, Cloud und Internet of Things (IoT) die „Intelligente Konnektivität“ voranbringen. Alle vier haben das Potenzial, wichtige Katalysatoren für das Wirtschaftswachstum zu sein.

Nationen können auf allen Ebenen der digitalen Entwicklung das Potenzial der KI als Wachstumstreiber für das BIP nutzen.
Nationen können auf allen Ebenen der digitalen Entwicklung das Potenzial der KI als Wachstumstreiber für das BIP nutzen.
(Bild: Huawei)

Im Jahr 2016 identifizierte der GCI den Wendepunkt für Schwellenländer. Hat ein Land 35 Punkte im Index erreicht, überschreitet es die Schwelle, ab der ein Multiplikatoreffekt des BIP-Wachstums mit Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnologie besteht. Der GCI 2019 kam zu dem Ergebnis, dass der Stimuluseffekt des Wendepunkts auch den Ländern an der Spitze der GCI-S-Kurve einen Schub vermittelte.

Bei Ländern mit einem GCI-Wert von über 65 beginnt die S-Kurve wieder steiler zu werden. Diese Länder befinden sich in einem neuen Wachstumszyklus. Länder mit den höchsten GCI-Werten können die intelligente Konnektivität nutzen, um das Wirtschaftswachstum in jedem Punkt der GCI-Verbesserung bis zu 2,4-mal schneller als andere Länder zu beschleunigen.

Selbst für Spitzenreiter wie Japan und die USA wird das Potenzial der KI gerade erst erschlossen. Adopterstaaten wie China, Malaysia, Indien, die Philippinen und Spanien wollen nachziehen und führen die KI-Technologien so schnell wie möglich ein.
Selbst für Spitzenreiter wie Japan und die USA wird das Potenzial der KI gerade erst erschlossen. Adopterstaaten wie China, Malaysia, Indien, die Philippinen und Spanien wollen nachziehen und führen die KI-Technologien so schnell wie möglich ein.
(Bild: Huawei)

Es sind aber nicht nur die entwickelten Volkswirtschaften, die von der intelligenten Konnektivität profitieren können. Der GCI 2019 stellt fest, dass Nationen auf allen Ebenen der digitalen Entwicklung das Potenzial der KI als Wachstumstreiber für das BIP nutzen können, wenn sie von Branchen und Unternehmen eingesetzt wird.

Selbst für Spitzenreiter wie Japan und die USA, die über eine exzellente Infrastruktur in der Informations- und Kommunikationstechnik verfügen, wird das Potenzial der Künstlichen Intelligenz gerade erst erschlossen. Adopterstaaten wie China, Malaysia, Indien, die Philippinen und Spanien wollen nachziehen und führen die KI-Technologien so schnell wie möglich ein.

intelligente Konnektivität braucht globale Ökosysteme

Der GCI 2019 zeigt auch einen weiteren Weg auf, wie Adopterstaaten einen größeren wirtschaftlichen Erfolg erzielen können: die globale Zusammenarbeit. Da intelligente Konnektivität auf dem Aufschwung globaler Ökosysteme beruht, identifiziert der GCI 2019 fünf Stakeholderrollen, die fachübergreifend zusammenarbeiten können, um Unternehmenssilos aufzulösen und schnelle Geschäftsergebnisse zu erzielen: Entscheidungsträger, Datenwissenschaftler, Datensammler, Informations- und Kommunikationstechnik-Unternehmen und Endanwender.

Unabhängig vom Stand der digitalen Entwicklung eines Landes, benötigen die politischen Entscheidungsträger einen objektiven Blick auf die Stärken ihrer nationalen Wirtschaft und müssen entscheiden, wie sie in das Ökosystem der intelligenten Konnektivität passen und davon profitieren können.

Deutschland kann sich im GCI 2019 auf Rang 15 und damit unter den sogenannten Forerunnern positionieren, landet in diesem Umfeld aber lediglich im unteren Drittel von 20 Ländern und wird in Europa von der Schweiz (Rang 2), Schweden (Rang 3), Dänemark (Rang 5), Finnland (Rang 7), Norwegen (Rang 8), UK (Rang 9) und Niederlanden (Rang 10) überholt. An der Spitze des aktuellen Huawei-Connectivity-Rankings platzieren sich die USA.

Kevin Zhang, der CMO von Huawei ITK-Infrastruktur: "Intelligente Konnektivität beschleunigt die Entwicklung der digitalen Wirtschaft, weshalb Regierungen und Branchenführer in Adopterstaaten neue Technologien einführen, die Arbeit an nationalen digitalen Transformationsplänen priorisieren und von der globalen Zusammenarbeit profitieren sollten. In der Zwischenzeit haben wir erkannt, dass intelligente Konnektivität die Antwort auf die kompliziertesten und tief verwurzelten Herausforderungen vieler Gesellschaften sein kann, einschließlich des Klimawandels und der Vermögenslücke zwischen Reich und Arm. Huawei hat sich zum Ziel gesetzt, die Anstrengungen zu verstärken, um Technologie, Anwendungen und Fähigkeiten für jedermann zugänglich zu machen und die Vorteile von Intelligent Connectivity für alle Menschen, Haushalte und Unternehmen nutzbar zu machen."

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