AutoID Intelligente Fashion-Logistik mit UHF-RFID-Technologie

| Redakteur: Jürgen Schreier

Auf der Fachmesse LogiMAT 2020 zeigt AutoID-Spazialist Mieloo & Alexander seine Lösungen für die Fashion-Logistik. Ein wichtiges Thema ist der Einsatz UHF-RFID-Technologie in diesem Marktsegment. Modexpress, ein international agierender Mode-, Schuh- und Lifestyle-Logistik-Dienstleister, nutzt bereits seit 2018 eine solche UHF-RFID-Lösung.

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Mehr als 400 Brands bauen auf die langfristige Zusammenarbeit mit dem niederländischen Fashion-Logistiker Modexpress.
Mehr als 400 Brands bauen auf die langfristige Zusammenarbeit mit dem niederländischen Fashion-Logistiker Modexpress.
(Bild: Erik van der Burgt / Verbeeld)

Viele Modemarken wie NA-KD, America Today, Sarah Pacini, Suitsupply, Cavallaro, Olsen Mode, Micro Fashion und andere – insgesamt über 400 Brands - bauen auf die Zusammenarbeit mit dem niederländischen Mode-Logistik-Spezialisten Modexpress. Das international agierende Unternehmen verfügt über sechs Niederlassungen in den Niederlanden sowie über ein umfangreiches globales strategisches Netzwerk und schlägt eine sehr große Anzahl von Modeartikeln auf der ganzen Welt mit 500 Mitarbeitern auf über 140.000 Quadratmetern um.

System seit März 2019 im Live-Betrieb

Dabei spielen schnelle, sichere und transparente Lager- und Logistikprozesse eine wichtige Rolle. So entschied sich Modexpresss im Herbst 2018 für ein RFID-System des AutoID-Spezialisten Mieloo & Alexander Business Integrators, um seine Lager- und Logistikprozesse zu modernisieren sowie sein Leistungsportfolio für seine Kunden zu erweitern.

Ziel war, diese Abläufe schnell, genau und transparent zu gestalten und so die Prozesseffizienz zu maximieren. Gleichzeitig sollten die Kunden von Modexpress ihrerseits optimal bei der Einführung der UHF-RFID-Technologie unterstützt werden, um die Zusammenarbeit ebenfalls nach neusten Standards zu gestalten. Die Implementation des Systems wurde im März letzten Jahres abgeschlossen und es ist mittlerweile erfolgreich in Betrieb.

Hohe Bestandsgenauigkeit dank durchgängig korrekter Etiketten

Die erste Phase der RFID-Entwicklung war auf die Befähigung von Modexpress fokussiert, seinen RFID-Kunden vollständig richtig etikettierte Lieferungen an die entsprechenden RFID-Lager zu garantieren. Dies ist entscheidend, um maximale Bestandsgenauigkeit der Lager zu erzielen. Modexpress nutzt deshalb die RFID-Packtische von Mieloo & Alexander zur Überprüfung der Flachverpackungen und dessen RFID-Tunnel für die Kontrolle der Hängeware.

Modexpress nutzt RFID-Packtische von Mieloo & Alexander zur Überprüfung der Flachverpackungen.
Modexpress nutzt RFID-Packtische von Mieloo & Alexander zur Überprüfung der Flachverpackungen.
(Bild: Mieloo & Alexander)

Manuelle Prozesse im Wareneingang wurden minimiert

Die EPC-Codes sind auch in der Versandanzeige enthalten, die an das System des Kunden weitergeleitet wird, damit die EPCs im Lager jederzeit verfügbar sind. Dies ist für RFID-fähige Wareneingänge und die Bestandsgenauigkeit maßgeblich: „Ein simpler RFID-Scan mit einem mobilen oder stationären Lesegerät im Lager reicht jetzt aus, um eine komplette Lieferung in Empfang zu nehmen. Die Zeit, die wir früher für manuelle Wareneingänge und Kontrollen, für Zählen, Buchen oder Etikettieren gebraucht haben, können wir nun einsetzen, um unseren Kunden zu helfen“, sagt Lisanne Bertens, Logistikingenieurin bei Modexpress.

Pim van Rooij, Key Account Manager von Modexpress, ist mit der Lösung zufrieden. “Das System von Mieloo & Alexander hat sich im laufenden Betrieb bewährt. Wir verzeichnen wesentlich schnellere Prozesse und haben nun stets genaue Kenntnis über unsere Lagerbestände.“

Mieloo & Alexander präsentiert intelligente Lösungen für die Optimierung von Lager- und Logistikprozessen auf der LogiMAT 2020 (10. bis 12. März in Stuttgart): Halle 4, Stand F50.

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