Kymati

Individuelle Radarlösungen für die (Automotive-)Industrie

| Redakteur: Jürgen Schreier

Mit der Kymati GmbH, München, etabliert sich auf dem schnell wachsenden Markt für Radar und Hochfrequenzsignalverarbeitung ein neuer Anbieter. Kymati entwickelt und vertreibt weltweit hochpräzise Radarlösungen für industrielle Anwendungen, automotive Fahrerassistenzsysteme und zur Verkehrsüberwachung.

Im industriellen Umfeld wird ein Radar insbesondere zur Positionsmessung und Kollisionsvermeidung eingesetzt.
Im industriellen Umfeld wird ein Radar insbesondere zur Positionsmessung und Kollisionsvermeidung eingesetzt.
( Bild: Kymati )

Neben schon etablierten Radaranwendungen wie Abstands- und Füllstandsmessungen, Positionierung und Kollisionsvermeidung in Logistik und Industrie sehen die Kymati Gründer das klar wachsende Potenzial für die Hochfrequenzsignalverarbeitung in der Verkehrsüberwachung und für (teil-)autonome Fahrzeuge auf Straßen und in der Industrie. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet Radarsensoren, integriert diese in anwendungsgerechten Standard- und Projektlösungen, und kooperiert mit Systemherstellern und -integratoren in aller Welt.

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Kymati-CEO Dirk Brunnengraeber war Mitbegründer und CEO des Positioning-Spezialisten Symeo GmbH. Nach dessen Verkauf will er mit einem neuen Team nun die Potenziale aktueller Radartechnologien ausschöpfen: „Mit der Kymati entwickeln wir bereits erfolgreich intelligente und hochauflösende Radarlösungen für die Automotive-Industrie. Als nächsten Schritt wollen wir diese erprobten und zuverlässigen Radarlösungen in neuartigen industriellen Applikationen einsetzen und so die Sicherheit und Genauigkeit von Prozessen in Logistik und Produktion deutlich verbessern.“

Einsatz von Radarsensorik in der Industrie wird zunehmen

Die neueste Generation von Radarlösungen ist in der Lage, die Umgebung zu „sehen“, also Personen sowie Art, Position und Bewegung von Objekten zu erkennen. Gleichzeitig sind die Sensoren extrem robust und für den Einsatz in „elektronikfeindlichen“ Industrieumgebungen geeignet. Beispiele für den Einsatz von Radar reichen von der Messung von Füllständen, Lagermengen und Materialdichten über die präzise Erfassung von Abständen und Positionen bis hin zur Objekterkennung und Kollisionsvermeidung.

Dabei liefern Radarsignale selbst unter extrem ungünstigen Witterungsbedingungen und Lichtverhältnissen zuverlässige Messungen. Gleichzeitig bleibt der Aufwand für die Instandhaltung gering. „Während meiner langjährigen Zusammenarbeit mit Kunden aus der Stahlindustrie und Containerterminalbetreibern weltweit wurde immer wieder deutlich, dass die Vorteile von Radar überall dort zum Tragen kommen, wo ein wartungsfreier Einsatz von Messsensoren wichtig ist“, sagt Lode Theunynck, Chief Marketing Officer der Kymati GmbH. Auch Lode Theunynck unterhält aus früheren Tätigkeiten ein großes persönliches Netzwerk zu Integratoren und Industriekunden, die bereits früh Radartechnologien eingesetzt haben.

CTO Martin Glänzer, der aus dem Entwicklerteam für Radar von Siemens zu Kymati gestoßen ist, sieht zudem großes Potenzial in neuen Einsatzgebieten. Er bringt dies mit neuen Entwicklungen bei führenden Unternehmen aus der Halbleiterindustrie in Zusammenhang: „Radarsensoren können heute immer schneller entwickelt und in hoher Qualität produziert werden. Das erlaubt Funktionen, Lösungen und Einsatzbereiche, von denen wir auch als Insider vor fünf Jahren noch nicht einmal zu träumen gewagt hätten.“

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