Gebäudeinfrastruktur Gebäude der Zukunft: Fünf Trends bei Kabeln für die 5G-Ära

Autor / Redakteur: Andreas Wassmuth * / Kristin Rinortner

Datenkommunikationskabel für Gebäude werden leistungsfähiger, dichter, hybrider, sicherer und benutzerfreundlicher. Wie die Kabelsysteme für die Telekommunikation in Gebäuden in zehn Jahren aussehen werden, erklärt Andreas Wassmuth von Prysmian.

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Datenkommunikationskabel für Gebäude werden leistungsfähiger, dichter, hybrider, sicherer und benutzerfreundlicher. Wie die Kabelsysteme für die Telekommunikation in Gebäuden in zehn Jahren aussehen werden, erklärt Andreas Wassmuth von Prysmian.
Datenkommunikationskabel für Gebäude werden leistungsfähiger, dichter, hybrider, sicherer und benutzerfreundlicher. Wie die Kabelsysteme für die Telekommunikation in Gebäuden in zehn Jahren aussehen werden, erklärt Andreas Wassmuth von Prysmian.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Die digitale Transformation, hervorgerufen durch die nächste Mobilfunkgeneration 5G, ändert die weltweiten Bedürfnisse an die Infrastruktur. Kabel sind ein innovatives Element, um diesen Wandel zu ermöglichen. Hier eröffnen Glasfaser- und Kupfer-Innenkabel für die leitungsgebundene und mobile Kommunikation in Rechenzentren und Gebäuden vielfältiges Potenzial.

Diese Kabel unterstützen auch die Einführung der 5G-Kommunikation, die ein exponentielles Wachstum erwarten lässt. Nachfolgende fünf Trends treiben die Innovationen bei der digitalen Transformation voran.

  • 1. Anstieg der Bandbreite: Die Zunahme der Bandbreite ist der Grund, warum man von der Kategorie 5 zu einer Cat.-6, 6A, 7 und 8 gewechselt ist, oder von der Multimodefaser OM3 zu OM4 oder OM5. Es ist wie der Bau einer Autobahn, die groß genug ist, um den Anforderungen des Verkehrs der Zukunft gerecht zu werden.
  • 2. Hohe Kabeldichte, Reduktion der Abmessungen: Kleinere Kabel sind einfacher zu installieren und flexibler zu handhaben. Auch Umweltfreundlichkeit wird zum Kriterium. Wenn Sie diesen Trend vorantreiben können, ist dies ein Wettbewerbsvorteil. Wir werden in Zukunft immer mehr Vorschriften sehen, die umweltfreundliche Produkte erfordern.
  • 3. Hybridkabel: Hybridkabel kombinieren die Energie- und Signalübertragung. Alle aktiven Geräte vom Switch bis zum Sensor benötigen beides. Standard wird werden, dass die Leitung sowohl Energie als auch Daten in einem einzigen Kabel überträgt, sei es Kupfer oder Glasfaser.
  • 4. Sicherheit: Sicherheit ist ein Schlüsselfaktor für die Einhaltung der Bauproduktenverordnung (CPR) in Europa oder der UL in den USA. Insbesondere in Europa wird CPR-Sicherheit im Gebäude immer wichtiger.
  • 5. Produkte: Die Produkte müssen so gestaltet werden, dass sie einfach zu handhaben sind. Also eine Optimierung des Produktes für die Installation. Das kann damit anfangen, Kabel in Kartons anstatt auf Spulen zu verkaufen, was die Installation erleichtert und Abfall vermeidet.

Kabeltrends für 5G: Wie werden die Kabel für die Gebäude der Zukunft in zehn Jahren aussehen? Antworten gibt Andreas Wassmuth, Prsymian.
Kabeltrends für 5G: Wie werden die Kabel für die Gebäude der Zukunft in zehn Jahren aussehen? Antworten gibt Andreas Wassmuth, Prsymian.
(Bild: @setfotografici)

Es ist schwer vorherzusagen, welche Art von Verkabelungssystemen in zehn Jahren in Gebäuden benötigt werden, um die Energie, Antennen und Sensoren zu unterstützen, die erforderlich sind, um die Versprechen von 5G zu erfüllen. Eines ist jedoch sicher, kein einzelnes Unternehmen kann Innovationen allein vorantreiben. Insbesondere die Zusammenarbeit mit den Kunden in den verschiedenen Segmenten ist wichtig, um zu verstehen, was sie brauchen und wohin sie gehen.

Der Artikel ist zunächst auf unserem Partnerportal elektronikpraxis erschienen.

* Andreas Wassmuth ist Business Development Direktor der BU MMS von Prysmian in Köln.

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