Mobilfunk FCC stuft Huawei und ZTE als Sicherheitsrisiko ein

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die US-Aufsichtsbehörde für das Telekommunikationswesen FCC hat die beiden chinesischen Infrastrukturausrüster Huawei und ZTE als Gefahr für die nationale Sicherheit eingestuft. Dies hat hat weitreichende Folgen für beide Unternehmen, aber auch für die Telekommunikationsbranche.

Technik von Huawei untergrabe die nationale Sicherheit der USA, so die Festellung der Aufsichtsbehörde FCC.
Technik von Huawei untergrabe die nationale Sicherheit der USA, so die Festellung der Aufsichtsbehörde FCC.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, hat die US-amerikanische Aufsichtsbehörde FCC (Federal Communications Commission) die beiden chinesischen Telekom-Ausrüster Huawei und ZTE als Gefahr für die nationale Sicherheit eingestuft.

Damit müssen Huawei-Kunden (Telcos) in ländlichen Gebieten Ausrüstung der beiden Firmen aus bestehenden US-Netzen entfernen und ersetzen. Zugleich dürfen sie keine staatlichen Subventionen (insgesamt verfügbar: 8,5 Milliarden Dollar) zum Kauf von Ausrüstung der beiden chinesischen Unternehmen mehr in Anspruch nehmen. Der Beschluss, der de facto bereits im November 2019 gefällt wurde, war von den Betroffenen scharf kritisiert worden.

Die US-Regierung hat fast allen amerikanischen Firmen die Zusammenarbeit mit Huawei verboten. Sie wirft dem Konzern zu große Nähe zur kommunistischen Führung in Peking und Spionage vor. Das hat auch Auswirkungen auf das Smartphone-Geschäft des Herstellers. Bei den neueren Modellen ist ist kein Google-Dienst, also kein Gmail, kein YouTube und kein Play Store, installiert. Dadurch ist die Auswahl an Apps sehr eingeschränkt.

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