ADVA Extrem stabil und langlebig: Optische Cäsiumuhr für ePRC-Anwendungen

Redakteur: Jürgen Schreier

Bei der OSA 3350 ePRC+ von ADVA handelt es sich um die erste käufliche optische Cäsiumuhr. Diese unterstützt Diensteanbieter (CSPs) bei der Behebung schwerwiegender GNSS-Ausfälle. Ihre Lebensdauer ist doppelt so hoch wie die magnetischer Hochleistungs-Cäsiumuhren.

Die Atomuhr Oscilloquartz OSA 3350 ePRC+ schützt Synchronisationsnetze vor kostspieligen und gefährlichen Ausfällen von Satellitensignalen.
Die Atomuhr Oscilloquartz OSA 3350 ePRC+ schützt Synchronisationsnetze vor kostspieligen und gefährlichen Ausfällen von Satellitensignalen.
(Bild: Adva)

ADVA hat die branchenweit erste optische Cäsium-Atomuhr für ePRC-Anwendungen vorgestellt, die Synchronisationsnetze vor kostspieligen und gefährlichen Ausfällen von Satellitensignalen schützt. Die Oscilloquartz OSA 3350 ePRC+ bietet im Vergleich zu allen anderen Cäsiumuhren für ePRC-Anwendungen eine extrem hohe Stabilität und eine deutlich längere Lebensdauer. Sie ist laut Hersteller auch die erste Cäsiumuhr auf dem Markt mit integrierter SNMP-Unterstützung.

Störungen des GNSS-Signales können zu Netzausfällen führen

GNSS-Ausfälle aufgrund von Jamming- und Spoofing-Angriffen nehmen zu. Lange Störungen des GNSS-Signales können zu schwer-wiegenden Netzausfällen führen. Um dies zu vermeiden, bietet die OSA 3350 ePRC+ ein wichtiges Backup für kritische Infrastrukturen, die vom satellitengestützten Timing abhängen, wie beispielsweise Mobilfunknetze und Energieversorger. Die OSA 3350 ePRC+ erfüllt auch die hohen Stabilitätsanforderungen und erreicht die Zielkosten, die für die Einführung von 5G Mobilfunknetzen erforderlich sind.

„Heute suchen Betreiber nach einer effizienten Möglichkeit, um eine hochpräzise, ​​ultra-stabile Frequenz- und Phasensynchronisation mit einer deutlich längeren Lebensdauer als bei vorhandenen Cäsiumuhren zu erzielen. Jetzt können sie GNSS-Risiken durch den Einsatz einer robusten Backup-Lösung verringern“, sagte Gil Biran, General Manager von Oscilloquartz, ADVA. „Mit dieser Lösung stellen wir sicher, dass Anbieter von Kommunikationsdiensten (Communication Service Provider, CSPs) nie wieder Kompromisse zwischen Leistungsfähigkeit und Lebensdauer eingehen müssen. Mit einer Frequenzstabilität, welche die aktuellen ITU-T ePRC G.811.1-Standards übertrifft, bietet unsere OSA 3350 ePRC+ hinreichend Reserven für 5G-Netze.“

OSA 3350 ePRC+ wird vollständig digital gesteuert

Die OSA 3350 ePRC+ wird vollständig digital gesteuert und nutzt optische Pumptechniken. Dies verbessert die Leistungsfähigkeit im Einsatz als Frequenzquelle mit extrem hoher Stabilität ganz erheblich. In ePRTC-Anwendungen liefert die OSA 3350 ePRC+ sehr genaue Zeitinformation, die auch über eine Spanne von 14 Tage mit einem akkumulierten Fehler von weniger als 35 Nanosekunden gehalten wird. Dies übertrifft bei weitem den ITU-T ePRC G.811.1-Standard, der einen akkumulierten Fehler von unter 70 Nanosekunden erfordert.

Die OSA 3350 ePRC+ bietet außerdem über volle zehn Jahre eine ausgezeichnete Stabilität, womit die Lebensdauer gegenüber magnetischen Hochleistungs-Cäsiumuhren verdoppelt wird. Mit ihrem vollständig modularen Aufbau bietet die optische Cäsiumuhr eine breite Palette an Schnittstellen für die Synchronisation von Telekommunikationsnetzen. Sie kann über eine moderne und sichere SNMP-Schnittstelle gesteuert werden.

Darüber hinaus ist das RoHS-kompatible Gerät vollständig in die Ensemble Managementlösung von ADVA integriert, um die Bedienung zu erleichtern und den Einsatz so einfach wie möglich zu gestalten.

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