Mobilfunkinfrastruktur Ericsson stellt MWC 2020-Neuheiten in London vor

Redakteur: Jürgen Schreier

Wegen der Absage des MWC 2020 in Barcelona stellte der Netzausrüster Ericsson seine Produkte für den Mobilfunknetzbetrieb im Rahmen einer Pressekonferenz in London vor - darunter KI-basierte Lösungen auch solche zur Verbesserung der Energieeffizienz in den Zugangsnetzen.

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Ericsson rüstet für Carrier auf der ganzen Welt Mobilfunknetze aus.
Ericsson rüstet für Carrier auf der ganzen Welt Mobilfunknetze aus.
(Bild: Ericsson)

Top-Netzperformance, die Verminderung von CO2-Emissionen und steigender Kostendruck: Mobilfunknetzbetreiber haben einen hohen Anspruch an Mobilfunknetzausrüstung. Die Produkte Network Intelligence, Energy Infrastructure Operations und Omni Network Channel helfen nun dabei genau diesen Anspruch zu bedienen.

"Bei unseren neuen Angeboten geht es darum, den Mobilfunknetzbetreiber in den Mittelpunkt zu stellen, indem wir Selbsthilfe, aber auch eine reibungslose Zusammenarbeit, Co-Creation und einen vereinfachten Zugang zu Daten ermöglichen - all dies wird dazu beitragen, ein ständig verfügbares Netz anzubieten," erklärt Roger O' Hargan, Head of Service Area Networks bei Ericsson.

Network Intelligence: Die neuen Lösungen sollen laut Ericsson einen noch stabileren Mobilfunknetzbetrieb erlauben senken durch KI-Einsatz, wie beispielsweise dem Vorhersehen und automatisierten Lösen von Fehlern, kritische Vorfälle um bis zu 35 Prozent. Sollte doch ein Fehler auftreten, löst der präventive Support-Service die Problemstellung in maximal fünf Minuten nach Datenerfassung.

Energy Infrastructure Operations: Die neue Energiemanagement-Lösung nutzt künstliche Intelligenz und Datenanalyse, um den Energieverbrauch in der gesamten Netzinfrastruktur zu optimieren. Durch den Einsatz neuester Technologien steigert Energy Infrastructure Operations insbesondere die Energieeffizienz im Funkzugangsnetz, in dem die meisten Einsparungen erzielt werden können. Die neue Lösung zielt nicht nur auf die eigentlichen Energieeinsparungen am Mobilfunkstandort ab. Sie ermöglicht auch eine gesteigerte betriebliche Effizienz durch die Vermeidung von Vor-Ort-Inspektionen, was letztlich auch zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen führt.

Omni Network Channel: Die neue digitale Kollaborationsplattform für die Interaktion zwischen dem Mobilfunknetzbetreiber und Ericsson stellt eine einfache Navigation und direkte Selbsthilfefunktionen in den Mittelpunkt. Die Plattform soll durch eine verbesserte Netzleistung und durch eine schnellere Lösung von Problemen die Zufriedenheit der Endkunden steigern. Zudem erleichtert die Lösung das Einführen neuer Technologien wie 5G und unterstützt Mobilfunknetzbetreiber bei der Kompetenzentwicklung ihres Personals.

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