5G-Start noch 2019

Drei Telcos ersteigern 5G-Frequenzen in der Schweiz

| Redakteur: Jürgen Schreier

In der Schweiz ist die Versteigerung der 5G-Mobilfunkfrequenzen bereits "Geschichte". Die drei Telcos Swisscom, Sunrise und Salt gaben dafür insgesamt rind 380 Mio. Franken aus. Der vierte Mitbieter, die britische Firma Dense Air, zog sich aus dem Bieterverfahren zurück.

Was nun besser ist - der Chronometer aus der Schweiz oder die feine Alternative aus dem sächsischen Glashütte - darüber mögen Uhrenenthusiasten streiten. Eines hat die Eidgenossenschaft uns jedoch voraus: Die 5G-Mobilfunkfrequenzen sind bereits versteigert.
Was nun besser ist - der Chronometer aus der Schweiz oder die feine Alternative aus dem sächsischen Glashütte - darüber mögen Uhrenenthusiasten streiten. Eines hat die Eidgenossenschaft uns jedoch voraus: Die 5G-Mobilfunkfrequenzen sind bereits versteigert.
( Bild: Pixabay / CC0 )

Was sich in Deutschland weiter verzögert, ist in der Schweiz bereits über die Bühnen gegangen: die Versteigerung der Frequenzbänder für den neuen 5G-Mobilfunk. Alle drei großen Mobilfunkbetreiber in der Eidgenossenschaft - Swisscom, Sunrise und Salt - haben geboten und genügend Frequenzen ersteigert, um noch in diesem Jahr mit mobilen 5G-Diensten starten zu können.

Nach Mitteilung der Online-Plattform Total Telecom haben die drei Schweizer Telcos summa summarum 380 Mio. Franken für die Frequenzen ausgegeben Das britische Telekommunikationsunternehmen Dense Air, das ebenfalls zur Versteigerung angetreten, warm zog aus dem Bieterverfahren wieder zurück

Swisscom schnappt sich den größten "Batzen"

Swisscom erwarb für 196 Millionen Schweizer Franken zwei 15 MHz-Blöcke mit 700 MHz-Spektrum, einen 50 MHz-Block mit 1400 MHz-Spektrum und einen 120 MHz Block mit 3,6 GHz-Spektrum. Damit vereinigt die Swisscom 46 Prozent des gesamten Spektrums aus sich, das in der Schweizer Auktion angeboten wurde.

Sunrise ersteigerte eine Mischung aus Frequenzen in allen drei Bereichen (700 MHz bis 3,8 GHz) - zu einem "sehr günstigen Preis", wie der Carrier betonte.

Salt, die Nummer 3 im Bunde, sicherte sich zwei Lose: 10 MHz-Spektrum im 700 MHz-Bereich, 10 MHz im 1400 MHz-Spektrum und 80 MHz im 3,5 GHz-Spektrum. Salt-CEO Pascal Grieder zeigte sich erfreut über das Ergebnis der Auktion und erklärte, dass sein Unternehmen nun in der idealen Position sei, mit 5G in der zweiten Jahreshälfte 2019 zu starten.

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