Connected Things Hub

Braunschweiger Zuführtechnik: Alle Sensordaten auf einen Blick

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die Braunschweiger Zuführtechnik GmbH setzt auf die IoT-Plattform Connected Things Hub der Deutschen Telekom. Der Sondermaschinenbauer möchte damit die Sensorwerte seiner Maschinen sammeln und aufbereiten. Der Hub kommuniziert mit zahlreichen Endgeräten über diverse Kanäle.

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Mit dem Connected Things Hub nutzt die Braunschweiger Zuführtechnik Sensorwerte ihrer Fertigungsmaschinen für vorausschauende Wartung.
Mit dem Connected Things Hub nutzt die Braunschweiger Zuführtechnik Sensorwerte ihrer Fertigungsmaschinen für vorausschauende Wartung.
( Bild: www.bzt-bs.de )

Der Connected Things Hub der Deutschen Telekom bringt Übersicht in das Internet der Dinge. Ob bei der Überwachung von Kühlketten, beim Überblick über und bei der Suche nach freien Parkplätze oder beim Tracking von Fahrzeugen erfassen vernetzte Sensoren enorme Datenmengen in Echtzeit.

Mit dem Connected Things Hub der Deutschen Telekom können Unternehmen diese Daten speichern, verarbeiten, auswerten und visualisieren. Die cloud-basierte IoT-Plattform auf Basis von Microsoft Azure bietet laut Telekom offene, standardisierte Schnittstellen und höchste Skalierbarkeit. Außerdem entspricht die Plattform hohen IT-Sicherheitsstandards sowie der EU-Datenschutzgrundverordnung.

Der Connected Things Hub lässt sich einfach und flexibel in bestehende IT-Systeme einbinden und wurde mit dem Partner Axonize realisiert. So kommen Unternehmen in nur wenigen Tagen von der Idee zum IoT-Pilotprojekt.

Sensordaten für vorausschauende Wartung nutzen

Einer der ersten Anwender des Connected Things Hub ist die Braunschweiger Zuführtechnik. Der Spezialist für Sortier- und Zuführmaschinen wird Sensorwerte seiner Fertigungsmaschinen automatisiert aufbereiten und für die vorausschauende Wartung nutzen. Bei Produkten der Braunschweiger Zuführtechnik handelt es sich meist um Sondermaschinen zur Zuführung von ungeordneten Kleinteilen. Das Unternehmen wird zukünftig Millionen von Messwerten mit der Plattform verarbeiten lassen, was für eine reibungslosere Produktion bei den Kunden sorgen soll.

„Mit dem IoT-Hub der Telekom können wir Fehler beheben bevor sie entstehen. Dies ist für uns ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil“, sagt Claas Curland, Geschäftsführer der Braunschweiger Zuführtechnik. „Künftig werden wir wissen, wann ein Maschinenteil auszufallen droht. Wartungsmaßnahmen können rechtzeitig eingeleitet und entsprechende Teile geordert werden, ohne sie ständig vorrätig zu haben.“

Niedrige Investitionen bei höchster Skalierbarkeit

Vielfältige Konnektivität von Bluetooth bis NB-IoT

Beim Connected Things Hub handelt es sich um eine Software-as-a-Service-Lösung, die über alle gängigen Browser sowohl auf dem PC als auch auf mobilen Endgeräten erreichbar ist. „Der Einsatz des Connected Things Hub ermöglicht eine sehr schnelle Umsetzung von IoT-Lösungen bei niedrigen Einstiegsinvestitionen.

Einfache, modulare, fertig einsetzbare Funktionen und Dienste beschleunigen die Integration von Endgeräten und Applikationen“, sagt Ingo Hofacker, verantwortlich für das IoT-Geschäft in der Deutschen Telekom. Unternehmen zahlen nur für die tatsächliche Nutzung. So kann eine schnelle Einrichtung durch vorkonfigurierte Elemente und Services erfolgen.

Der Hub lässt beliebige Endgeräte zu: Dazu gehören RFID-Chips, Smartphones, industrielle IoT-Boxen oder spezielle Einplatinenrechner (Raspberry Pi). Dieselbe Vielfalt herrscht auch bei der Konnektivität. Neben Bluetooth, dem Industrie-4.0-Protokoll OPC-UA und Industrial Ethernet werden auch Mobilfunknetze und das Maschinen- und Sensorennetz (kurz: NB-IoT) der Deutschen Telekom unterstützt. Ein Dashboard erlaubt die Definition von Regeln und Alarmen.

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